Ausgabe 6

– Ausgabe 6 –

im 10. Monat des Jahres 2 nach Viviane

Magierschaft und Königin luden Adel und Ritterschaft zur Zusammenkunft in ihre neuen Hallen – Treffen wird fast zur Katastrophe

Viele Keramis wurden von der Krone in den Aufbau der neuen Magierakademie gesteckt, deren Neuerrichtung sich nun schon einige Zeit hingezogen hatte. Am letzten Samstage wurde nunmehr das erste fertiggestellte Gebäude des Prachtbaus eingeweiht und anlässlich dieses Tages lud die Gildenleitung in Absprache mit Ihrer Königlichen Majestät den Adel und die Ritterschaft in die frisch geweißten Hallen ein – als prominenteste Gäste dürfen neben Ihrer Kgl. Majestät der Fürst von Leutern und der Baron von Waldbrunn genannt werden.
Gildenoberhaupt Zendijin von Rosenhain füllte sein ihm erst kürzlich übertragenes Amt vollends und durchaus diplomatisch aus und überzeugte in der Rolle des offenen und gesprächsbereiten Gastgebers und Führers der Magiergilde Galladoorns. Nach einer Führung der auch aus Beilstein angereisten Gäste kündigte Herr von Rosenhain die erste Prüfung des Tages an. Die erst kürzlich vermählte Elisa von Zwingern, dem Gildenoberhaupt als Akolythin direkt unterstellt, bewies in einer theoretischen Zwischenprüfung erfolgreich ihr Wissen um galladoornische Geschichte, Magierschaft und Religion. Die Scholari Kara Brandtweiler bewies indes in einer magiepraktisch orientierten Prüfung, dass die Inhalte des Lehrplans der Akademie keinesfalls nur aus Bücherwissen bestehen, wie es sich doch zumindest einem magieunkundigen oberflächlich schauenden Galladoorner aufdrängen könnte.
Zu einer kleinen Irritation kam es, als Magicus Magnus Ignatius, Prüfer der erwähnten Scholari, Seiner Spektabilität und Ihrer Kgl. Majestät Wein anbot. Es lag an der Scholari, herauszufinden, dass das für unsere geliebte Königin vorgesehene Glas vergiftet war! Herr Magnus Ignatius beeilte sich, nach dieser Prüfungsaufgabe, dem Adel einen arkanen Berater zu empfehlen und auf die Unverzichtbarkeit eines solchen zu verweisen.
Für einen Stimmungsumschwung der etwas heiteren Art sorgte die Vorlesung des Herrn Adeptus Minor Roçass, der nach dem Konsum einer gewaltigen Menge tronner Hochprozentigen, vor seinem Publikum eine eher erheiternde, denn lehrende Person abgab – nur gut, dass er das zu brauende Antidot, das den Alkohol verscheuchte, schon vorab bereit gestellt hatte! Aus den Reihen der Zuhörerschaft wurde Herrn Roçass Respekt für seine Zechleistung gezollt – der Herr von Rosenhain schien allerdings weniger erfreut ob der Vorstellung des eben erst aus Tron an die Akademie abberufenen Wissenschaftlers.
Nach der Vorlesung Seiner Arkanen Majorität zur Magie im Allgemeinen gab es eine Pause, um zu speisen. Diese Pause wurde frühzeitig durch einen Eklat unterbrochen, der zwischen Seiner Hochwohlgeboren Jergan Pfadwächter, Baron von Waldbrunn, und Ihrer Kgl. Majestät ausgebrochen war und dessen Inhalt das Plenum die nächsten zwei Stunden beschäftigte. Offensichtlich war aus überzogener Reichstreue und fehlendem Vertrauen eine unangenehme Situation für Seine Hochwohlgeboren Pfadwächter entstanden, der in der folgenden Diskussion gar soweit ging, Ihrer Kgl. Hoheit direkt zu widersprechen und die Magierschaft – respektive den Hofmagier der Königin – offen der Beherrschungsmagie an der Königin verdächtigte. Ihrer Kgl. Majestät gelang es, die aufgeschäumten Wogen zwischen Adel und Magierschaft zu glätten und forderte bestimmt, unter Einsatz der ihr gegebenen Gewalt, die völlige Aufklärung der Situation durch Aussprache vor Ort. Magister Magicae A. von Quellsprung, ein wegen groben Unfugs ehedem von der Akademie verstoßener Magier, hatte den Inhalt eines internen Treffens der Gilde gegen den ausdrücklichen Wunsch Ihrer Kgl. Majestät und auf Befehl Seiner Hochwohlgeboren Jergan Pfadwächter zu Pergament gebracht und dem Herrn Baron zur Verfügung gestellt. Zudem erhob der Magister Magicae enorme unbewiesene Vorwürfe gegen den Kgl. Hofmagier, die diesen in die Nähe von schwarzmagischem Handeln und dunklen Geheimnissen rückten. Der Herr von den Andenweiden ging sogar noch weiter und unterstellte dem Herrn von Krähenhain gar, magisch Einfluss auf Ihre Kgl. Majestät genommen zu haben, wie wir oben bereits erwähnten! Ihre Kgl. Majestät wählte harte Worte gegen den Herrn von den Andenweiden, die sogar den Baronstitel in Frage stellten. Die Rolle des Herrn Magister Magicae v. Quellsprung wird vermutlich in einem Gerichtsverfahren von dem unabhängigen Gildengericht der Magiergilde geklärt werden, wie uns ein Akademiesprecher am Sonntage noch kund tat – jedenfalls stünde der Herr v. Quellsprung unter Hausarrest. Seine Spektabilität selbst schien wohl, so der Akademiesprecher, äußerst ungehalten, ob seines Gastes und ob der Zerwürfnisse, für die der Herr von Quellsprung mehr oder weniger verantwortlich scheint. Die Entscheidung in der Auseinandersetzung mit dem Baron von Waldbrunn verschob Ihre Kgl. Majestät auf einen noch zu benennenden Tag.
Nach einem Bericht des Priors von Kloster Drachenfels, Eorim von Drachenfels, war man sich im Plenum schnell einig, dass der eigentliche Feind jedoch im Herzen unseres schönen Königreiches sitze: in Erbnacht, nach wie vor besetzt von dunklen Scharen, die wohl dem Orden der Schatten zuzuordnen sind. Der Baron von Waldbrunn berichtete davon, dass der Feind eingenommene Dörfer nicht schleifen, sondern befestigen, Korn abbauen und dieses nach Erbnacht fahren ließe, was die momentanen Erfolge der fürstlichen und baronlichen Truppen in Rabenmund und Waldbrunn und die anscheinende Befreiung Schwingensteins von allem Dunklen in ein anderes Licht rücken würde – in Magierkreisen wird wohl von der „Ruhe vor dem Sturm“ gemunkelt. Nur zu gut, dass die Zusammenkunft unter Aussprache der größten Zerwürfnisse beendet wurde und man sich insgesamt im Plenum einig war, dass man zusammen gegen den Feind vorzugehen gedenke – und dies war, glaubt man Beamten aus Königsstolz, eines der Ziele dieser bisher noch nicht da gewesenen Zusammenkunft. Lang lebe die Königin, lang lebe unser schönes Königreich Galladoorn! [sim]

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Zwischenfall bei Taveresk

Kürzlich kam es in der Nähe von Taveresk, der größten Stadt Schwingensteins, im Vorfeld einer Hinrichtung zu einem beunruhigenden Zwischenfall. Um die weitreichenden Konsequenzen des „Ediktes von Nuvemburg“ zu unterstreichen, hatte der Vogt von Schwingenstein veranlasst, neun Gefangene der „Alten Ordnung“ als Abschreckung öffentlich hinrichten zu lassen. Als einer der vermeintlichen Rädelsführer wurde der ehemalige Stadtvogt von Taveresk, Viroschek Jorgonov, erkannt. Aufgrund seines Ranges und dem hohen Grad an Einfluss, den Jorgonov während seiner Amtszeit genossen hat, war er durchaus in der Lage, eine solche Organisation aufzuziehen. Jorgonov schweigt jedoch beharrlich zum inneren Aufbau der Organisation. Seit seiner Flucht vor zwei Jahren, dem darauf folgenden Anschlag auf die Baronin und seiner zweiten Verhaftung wurde Jorgonov in einem Verließ der Burg verwahrt. Am Morgen des gestrigen Tages sollte er sowie einige seiner Getreuen, die im Gefängnis von Taveresk dem Vollzug des Urteilsspruchs harrten, in die Stadt gebracht werden. Eine Einheit der Miliz und vier Wachen der Garde, begleiteten den Transport, als er im Wald an einer höchst unübersichtlichen Stelle in einen Hinterhalt geriet. Gut zwei Dutzend Maskierte griffen den Transport an. Die Truppen der Baronin schlugen sich tapfer und schon nach kurzer Zeit flohen die wenigen überlebenden Angreifer in die Düsternis des Waldes. Die Schwingensteiner Truppen hatten nur vier Mann verloren. Man fand zwölf Erschlagene, die als Angehörige der „Alten Ordnung“ identifiziert wurden sowie fünf leicht bis schwer Verletzte. Dennoch ist der errungene Sieg nur ein scheinbarer, denn im Rücken der Kämpfe ist es dem Verräter Jorgonov gelungen, sich aus dem Gefangenenkäfig zu befreien und zu fliehen. Der Vogt soll getobt haben, als er von diesem Vorfall und der Flucht Jorgonovs hörte. Er ließ von einigen Truppen die Wälder zwischen Taveresk und Burg Schwingenstein durchkämmen. Man fand jedoch keinerlei Spuren des Verräters. Kurz nach Mittag wurden die acht verbleibenden, des Hochverrats verurteilten Rebellen und die fünf Gefangenen des Überfalls nach erneuter Verlesung des Urteils unter dem Jubel der Bevölkerung gehängt. [bs]

Neuer Kronvogt in Schwingenstein

Zum Kronvogt Schwingensteins ernannte die Königin kürzlich Freiherr Romarik Aurora von Tauenrank. Dieser entstammt einer Seitenlinie des Geschlechts derer von Schwingenstein und stand bereits Baronin Elenor von Schwingenstein mit Rat und Tat als Vogt zur Seite, wie der Anzeiger bereits mehrfach berichtete. [sim]

Aus den Provinzen

Zwingern: Zur Sicherung der Grenze nach Erbnacht wurden erfolgreich verstärkt Truppen eingesetzt.
Rabenmund: Fürst Kolon ist wohlbehalten und mit neuen Eindrücken aus dem Ausland zurückgekehrt.
Leutern: Der Anzeiger stellt Nachforschungen ob des Verbleibs seiner ausgesandten Boten an. In den letzten Wochen erreichten uns keinerlei Nachrichten aus dem Fürstentum. Kontakt zum Fürst wurde aufgenommen, um den Verdacht der Geheimhaltung von Informationen zu widerlegen. Simalda, Edle von Scriba, Leiterin des Anzeigers, zeigte sich besorgt ob dieser Situation und erwägt, den Herold ihrer Majestät um Unterstützung zu bitten.
Tron: Die Ausbauten an der Wehranlage der Stadt Bärfelden konnten rechtzeitig vor Wintereinbruch abgeschlossen werden. Leider ist es beim Wiederaufbau der Veste Bärfels zu zwei Todesfällen gekommen, als ein Gerüst an der Nordmauer einstürzte.
Waldbrunn: Der Baron von Waldbrunn lässt verkünden, dass die Freiherrenschaft Bornheim im Nordosten der Baronie befriedet wurde. Bei geringen eigenen Verlusten konnte dem Feind eine harte Niederlage zugefügt werden. Zwei Dörfer wurden befreit, jedoch waren die Wehranlagen in der Umgebung geschliffen. Ein Banner wurde zum Schutz in dem Gebiet zurückgelassen.
Dornengrund: Freiherr S. von Dornengrund ist wieder so weit gesundet, dass er an den Königshof zurückgekehrt ist und seine Ämter ebenfalls wieder aufnimmt.
Schwingenstein: Der Vogt hat nach seiner Rückkehr aus der Kronmark das „Edikt von Nuvemburg“ erlassen. Dieses stellt jegliche Aktivität, die der Rebellenorganisation, die als die „Alte Ordnung“ bekannt ist, dienlich sein könnte, unter Todesstrafe.
Erbnacht: Die Grenzen sind noch immer nicht überall sicher und immer wieder kommt es zu Übergriffen.

Überfall auf adelige Reisende – Dunkle in Verdacht

Einen großen Schrecken erlebten Freifrau Mina Louise von Distelfels und Freiherr Sadric von Dornengrund auf Ihrer Reise zur Akademie der arkanen Künste. Gemeinsam hatten sie sich auf den Weg gemacht, um so in einer größeren Reisegesellschaft sicher und wohlbehalten an der Zusammenkunft in der Kronmark teilnehmen zu können. Jedoch mussten sie erfahren, dass die dunklen Horden, die immer wieder in Galladoorn auftauchen, auch vor den Reichsstraßen nicht zurückschrecken und ihre heimtückischen Fallen und Posten überall verborgen sein können. Kurz nachdem sie die Stadt Hohengrund in Leutern passierten, erreichten die Kutschen eine zerstörte Brücke über den Fluß Modau. Noch während die Wachen sich vorsichtig dem Abhang und Fluß näherten, brachen zu beiden Seiten vermummte Gestalten aus dem Unterholz und zwangen die edlen Herrschaften auszusteigen. Sie zeigten wenig Interesse an Geld und Schmuck, bedrohten jedoch die Adeligen, so dass man um ihr Leben fürchten musste. Nur der umsichtigen und raschen Auffassungsgabe eines zwingernschen Turmgardisten ist es zu verdanken, dass die dunkle Horde vertrieben werden konnte. Waghalsig warf er sich gegen die Gestalt, welche die Freifrau festhielt, worauf zwischen den Wachen und den Angreifern ein wilder Kampf ausbrach. In dessen Verlauf zeigte sich die kämpferische Überlegenheit der zwingernschen Turmgarde und Wachen. Die Angreifer konnten schon bald zurückgetrieben – drei von ihnen gar getötet – werden und so wurde ein möglicher Mordanschlag auf die beiden Adeligen – die seit kurzem beide als Kronvögte eingesetzt sind und somit dem Kronrat angehören – vereitelt. Freiherr Sadric von Dornengrund selbst überwältigte eine der düsteren Gestalten, doch bevor es zu einer Verhaftung und Befragung kommen konnte, verstarb diese auf ungeklärte Weise. Lediglich ein Wappen mit dunklem Widderkopf wurde bei den getöteten Dunklen gefunden. Nachdem die Verletzten versorgt waren, konnte die Reise auf Umwegen und mit größter Wachsamkeit fortgesetzt werden. [sim]

Ruhm und Ehre im Auslandsmanöver durch das goldene Banner

Ein Bericht des Kurators Wilhelm Schmied für das Goldene Banner: Am 26. Tage des 9. Monats im Jahre 2 n. V. zog ein Trupp Landsknechte nach Blutfelden in Beilstein, um an einem Manöver teilzunehmen. Zur Gruppe gehörten die Landsknechte Mark Feinhau, Johannes Dreitaler, Gustav Pech, Chrispianus Korbmacher und Lothar Rotbart und weitere Bedienstete. Es war gewiss nur eine kleine Gruppe, doch waren sie voller Enthusiasmus und übertrafen an Stärke einige der anderen Truppen um ein Vielfaches.
Nachdem man sich eingeschrieben und den Sold kassiert hatte, gab es erste Aufgaben zu lösen. Unsere Landsknechte gingen dabei aus jeder Spezialaufgabe und den zwei großen Schlachten siegreich hervor. Besonders hervorgehoben sei hierbei die Spezialaufgabe „Stürmung einer feindlichen Geschützstellung“. Es galt für das Banner mit zwei Männern vom Blauen Kreis die Stellung einer Balista-Mannschaft zu erobern, welche von dem Söldnerhaufen „Pfeilhagel“ gehalten wurde. War dieser Trupp auch mit Armbrüsten und Bögen bewaffnet, konnten sie dem Ansturm unserer Leute doch nicht lange widerstehen. Unter den Galladoornern gab es einen leicht Verletzten, während der Trupp „Pfeilhagel“ aufgerieben wurde. So zeigt sich, dass die Männer, welche unsere Landsknechtschule hervorgebracht hat, zur Elite der mittelländischen Truppen zählen. Solch Tapferkeit und Stärke sollte nun weiter gefördert werden, unterstützt durch den Wiederaufbau der königlichen Landsknechtschule. Dort ausgebildete Männer können uns in dieser Zeit nur nützlich sein. Wie man berichtete, war auch ein Artilleriefähnlein aus Friedland anwesend. Diesem blieb wenig Ruhm zu ernten. Und ihr Verhalten zeigt wohl auch, warum es ohne Konsequenzen blieb, als seine Hoheit Galan von Leutern einst den damaligen Fürstbischof des Landes verwies. [rs]

Kommt erneut eine dunkle Welle über Galladoorn?

Nachdem kürzlich in Schwingenstein ein Tempel der Meret durch eine unbekannte Macht entweiht und verwüstet wurde, kam es zu unheimlichen Vorkommnissen. Menschen verschwanden, die Sonne verdunkelte sich zeitweilig und man sah düstere Schattengestalten umherschleichen. Zum Glück war ein Trupp der Bruderschaft des Stahls zugegen, um die Überreste des zerstörten Heiligtums zu vernichten. Obwohl die Bestürzung und das Entsetzen unter den Anhängern der Meret groß war, so vermag doch keiner zu sagen, welche unseligen Pforten durch solch Schandtaten geschaffen und vor welchen Wesen wir durch die Tat der tapferen Männer geschützt wurden. [sim]

Lady Claramaries Lebensrat

„Hochverehrte Lady Claramarie, als Dame von Stand bekümmert es mich sehr, dass die guten Sitten und höfischen Manieren immer mehr zu verschwinden scheinen – vor allem die Herren von Stand benehmen sich oftmals, als wären sie gerade aus der Gosse gestiegen. Da ich schon geraume Zeit im heiratsfähigen Alter bin und gerne einen geeigneten(!) Mann umsorgen würde, bereitet es mir große Sorge, ob noch Männer von Ehre in Galladoorn zu finden sind. Beim letzten Ball ließ mich gar einer allein auf der Tanzfläche zurück! Seine späteren Avancen habe ich natürlich abgewiesen. Soll ich mich im Ausland nach einem Mann umsehen?“

Liebe A. aus L., Ihr findet harte Worte für die galladoornischen Männer! Doch muß ich sagen, dass auch mir auffällt, dass sich die gute alte Zeit der edlen Ritter und galanten Herren wohl dem Ende zuneigt. Aber es ist längst nicht so schlimm, wie Ihr befürchtet. Sucht Euch ruhig einen netten jungen Mann in Galladoorn! Nach Eurer Heirat habt Ihr als Hausherrin alle Möglichkeiten, mit Liebe und Geduld positiv auf ihn einzuwirken und mit ihm ein Euch gefälliges Benehmen einzuüben – allein oder auch mit vertrauten Gästen. Doch lasst es ihn nicht merken – denn bedenkt wohl, er muß immer glauben, dass er der Herr im Hause ist. Viel Erfolg und Geduld und möge der Drache mit Euch sein! Eure Lady Claramarie

 

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