Fürstentum Leutern

Wappen des Hauses Leutern

Fürstentum Leutern_HP

Die Karte des Fürstentums Leutern

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Das Fürstentum Leutern

Im Südwesten Galladoorns gelegen, bildet Leuten gemeinsam mit der altehrwürdigen Nachbarprovinz Zwingern eine starke Grenze zum Süden. Leutern galt über lange Jahre hinweg als das südliche Handelstor zum Reiche Galladoorn. Die Reichsstraße führt vom Norden und Osten des Landesinneren kommend, über die stolze Zollbrücke Hohengrunds, auf gut ausgebauten Straßen in die großen Städte der südlichen Reiche.

Die Stammlande der einstigen Baronie werden von grünen Flusstälern und bewaldetem Hügelland gebildet. Neben dem Weinbau und der Forstwirtschaft werden im Nord-Osten Leuterns vornehmlich Erze abgebaut und verhüttet. Der Südwesten Leuterns, auch ehemals als „Heilerstaat“ bekannt, zeigt sich als ein in weiten sanften Hügeln verlaufender Landstrich mit Feldern, Seen und Wäldern. Hier wird verteilt in den einzelnen Gehöften, Ackerbau und Viehzucht betrieben.

Die Ursprünge Leuterns reichen zurück bis vor die Gründungszeit des Reiches Galladoorn. Das Land war seit jener Zeit ununterbrochen unter die Obhut eines Mitgliedes aus dem Hause Leutern gestellt und stand immer für Reich und Krone. Dieser Tatsache und einer besonderen Ehrenbezeugung des Königs Heinrich ist es zu verdanken, dass der erste Ritter des Reiches Galladoorn seit jenen Tagen stets der amtierende Herrscher Leuterns ist.

Die Bevölkerung in Leutern besteht vornehmlich aus Bauern, Handwerkern, Bergleuten und Händlern. Die Handwerker und Händler sind größtenteils in Gilden organisiert, welche in ihrem Heimatort, wie auch übergreifend in ihrer Zunft, für die Gilden sprechen und ausbilden.

Soldaten und Landsknechte, waren in der Provinz immer stark vertreten, die Zeiten des Krieges haben den Anblick von Bewaffneten, in den Farben Leuterns, nur verstärkt. Darüber hinaus,  gibt es gerade in und um Lichtenau eine Vielzahl von Gelehrten, Kräuterkundigen und Heilern welche in Gemeinschaften, Orden oder zurückgezogen für sich leben und ihren Studien nachgehen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Bevölkerung in Leutern den Krieg trotz der Entbehrungen gut überstanden hat. Gelang es doch dem Fürsten, den verhassten Feind außerhalb der Grenzen Leuterns zu halten und ihn schließlich im Namen der Krone zu bezwingen. So strebt man im Volke den kommenden Jahren entgegen, um dem geliebten Heimatland den alten Glanz wieder zu verleihen.

Die Familie derer von Leutern

Fürst Galan von Leutern und seine Gemahlin die Fürstin Leonora Elisabeth von Leutern, aus dem Hause Zwingern, bilden derzeit das Oberhaupt der Fürstenfamilie.

Galan von Leutern heiratete im Jahre 34 Erion die älteste Tochter des Hauses Zwingern, mit diesem Bund wurden die freundschaftlichen Bande der beiden alten Familien nachhaltig gefestigt. König Erion beschloss, den jungen Gatten als Reichsritter in seine Dienste zu nehmen, bis für ihn der Tag kommen würde, das Erbe des Hauses Leutern anzutreten. Im Jahre 39 Erion verstarb Wulfried von Leutern, Galan von Leutern wurde zum Baron von Leutern ernannt und erhielt den Titel des ersten Ritters des Reiches Galladoorn.

Während der Feierlichkeiten der Baronsernennung Galans von Leuternim Herbst des Jahres 39 Erion, brach die Dunkle Nacht über Galladoorn hinein. Der Patriarch der Wahrheit Christian Taramon von Erbnacht überbrachte blutüberstömt die Kunde vom Fall der Starkburg. Als Folge der schrecklichen Nacht ward der Thron des Reiches verwaist. Die verbleibenden Mitglieder des Kronrates bestimmten den Baron von Leutern zum Reichsverweser Galladoorns. In diesem Amt blieb Galan von Leutern, bis zur Einsetzung der Königin Viviane von Eichenhain.

Kurz vor der Krönung, bei den Feierlichkeiten anlässlich der Volljährigkeit der Dame Viviane von Eichenhain, damals noch von Silberfels, erschütterte eine Angriffswelle des dunklen Feindes die Baronie Leutern. Viele der alten Herrscherfamilien wurden in den ersten zwei Kriegsjahren ausgelöscht, doch Leutern konnte Dank der starken Hilfe, der in der Burg befindlichen Gesellschaft gehalten und gerettet werden.

Im Jahre 4 Viviane wurde dem Hause Leutern das Gebiet des ehemaligen Heilerstaates zugesprochen, welches sich bereits seit der Dunklen Nacht unter der Obhut Leuterns befand. Mit dem Land wurde die Familie von Leutern, auf Grund ihrer Verdienste für das Reich Galladoorn, zum Fürstenhaus erhoben.

Gemarkungen

Leutern Stadt
Stadt Leutern liegt zu Füßen der Stammburg derer von Leutern. Die Stadt besitzt zwei Marktplätze und zählt fast 4.500 Einwohner. Der gesamte Stadtkern ist von einer steinernen Stadtmauer umgeben, in welcher eine Kaserne untergebracht ist. Drei vier große Tore wachen über die Sicherheit der der Bewohner.

Leutern Eck
Leutern Eck war einstmals der Sitz eines seit langem verweisen Seitenarms der Familie Leutern. Die Siedlung um den Familiensitz mit angeschlossenem Wehrturm bewacht die Brücke im Herzen der alten Provinz. In der Siedlung leben rund 700 Einwohner.
Abseits der Reichsstraße liegt der Wehrhof Rodebrandt umgeben von einem kleinen Dorf.

Hohengrund
Hohengrund war einst das Tor zum Süden Galladoorns und somit eine der reichsten und best befestigten Städte des Reiches. Die ganze Stadt ist von hohen starken Mauern umgeben welche lediglich von zwei Toren durchbrochen werden. Direkt angeschlossen an die Südmauer der Stadt befindet sich die gut bewachte Zollbrücke das Wahrzeichen Hohengrunds. Im Zentrum der Handelsstadt befindet sich, an einem der vier Marktplätze, das Herrenhaus der Familie von Hohengrund. Die Stadt zählt fast 6.000 Einwohner.

Vor dem Nordtor der Stadt liegt ein großer wehrfähiger Gutshof, über jenem Hof ist schon von weitem her, das Banner der Eisernen Faust mit den Farben des Fürstenhauses zu erkennen.

Nördlich der Stadt Hohengrund befindet sich, umgeben von Gärten, ein hoher Klosterbau. Dieses Kloster welches neben einer schmalen Pforte und einigen schlanken Lichtschlitzen keinerlei Öffnung nach außen zeigt, ist das Kloster St. Erion. Es wird von Versehrten und Altgedienten bewohnt, welche sich zum Ende ihres Lebens dem Frieden der Klostermauern zuwenden.

Lichtenau
Die Stadt Lichtenau ist das einstmalige Zentrum des Heilerstaates und bildet in seinen Bauten und deren Bewohnern eine bunte Mischung der in den gesamten Mittellanden vertretenen Kulturen. In vergangenen Jahren des Krieges haben viele Galladoorner, welche fliehen mussten, hier ein neue Heimat gefunden.

Die Stadt wurde bis zur freiwilligen Angliederung an Galladoorn durch einen Rat verwaltet. Dieser Rat bestand aus sechs Sprechern der in der Stadt ansässigen „ältesten und größten“ Heilergilden. Diese Gilden bilden noch heute den Stadtrat von Lichtenau und beraten den eingesetzten Herrn der Stadt in allen Belangen. Derzeit Herrscht der Fürst von Leutern selbst in Lichtenau.

Die Stadt Lichtenau ist für galladoornische Verhältnisse riesig, sie verfügt über keine einheitliche Struktur oder gar über eine Stadtmauer.
Seit der Angliederung an Galladoorn und der Verschmelzung mit Leutern sind in der Stadt zwei Kasernen gebaut worden. In der Stadt und im Umland, leben rund 12.000 Bürger.

Thaalgard
Die Familie von Thaalgard bewohnt einen großen Gutshof im Osten Leuterns. Auf jenem Hof und in den angegliederten Gestüten, werden seit Jahren Rösser von erlesenem Blut gezüchtet. Die Ländereien von Thaalgard umfassen zwei Dörfer mit insgesamt 400 Einwohnern.

Ehrenstein
Die Gemarkung Ehrenstein ist derzeit verweist. Der Herr von Ebersang, ein Vasall des Fürsten von Leutern, fiel in der Schlacht um Erbnacht. Da er keine Nachkommen hinterlässt, muss die Gemarkung mit ihrem Gutshof auf dem Berge und den fünf Dörfern mit insgesamt 900 Einwohnern, neu belehnt werden.

Falkenstein
Die Gemarkung Falkenstein befindet sich seit vielen Jahren in der Obhut der Freiherrenfamilie von Falkenstein. Neben Weinen und hochwertiger Handwerksarbeiten ist die Gemarkung für ihren hervorragenden Rotwildbestand bekannt. Die Gemarkung verfügt über sechs Dörfer mit rund 1.200 Einwohnern.

Marschen
Die Marschen sind ein morastiges Gebiet im Südwesten des alten Leutern, die Niederungen liegen direkt am Flusse und beherbergen zwei größere Dörfer mit rund 350 Einwohnern. Die Marschen werden derzeit von Ritter Eyke von den Marschen verwaltet.

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