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Standardausrüstung der schwingensteinischen Soldaten
Dies sei eine Richtlinie, wie sich der durchschnittliche schwingensteinische Soldat auszurüsten hat.
Standardausrüstung eines schwingensteinischen Hellebardiers/ Schildträgers/ Armbrustschützen/ Bidenhänderträger:
Kleidung
Der Soldat hat sich zu kleiden in einen Rock in den Hausfarben seines Herrn, den er aus dem ihm zugeteilten Stoff zusammenzunähen hat. Dieser Rock sei ohne Arme und reiche dem Soldaten bis über die Knie. Gegürtet sei dieser Rock mit einem ledernen Gürtel. Auf dem Kopf trage der Soldat ein Barret, welches ebenfalls die Farben seines Herrn zu zeigen hat. Seine Hände habe der Soldat mit Handschuhen zu bedenken, damit ihm in der Schlacht die Waffe nicht aus den Fingern rutsche.
Rüstung
Der Soldat hat sich mit einem Kettenhemd zu schützen. Dieses habe Arme bis unter die Ellenbogen und soll nach unten hin die Oberschenkel bedecken. Sollte der Soldat Rüstteile wie beispielsweise Armschienen, Beinschienen, Panzerhanschuhe, Schulterkacheln, Kragen, Brustpanzer oder Helm erbeutet haben, sei es ihm gestattet diese zu tragen, insofern diese aus Metall oder Leder bestehen. Rüstteile, die aus anderen Materialien wie Bronze oder gar Knochen hergestellt worden sind, sind nicht gestattet. Eine Ausnahme sei der Gambeson, den man unter den Rüstteilen zu tragen hat. Die Farben des Herrn müssen stets sichtbar über der Rüstung getragen werden. Eine Ausnahme seien diejenigen Offiziere, die sich eine geschlossene Plattenrüstung leisten können. Ihnen sei es gestattet den farbigen Rock unter der Platte zu tragen, so daß die Farben um die Beine herum frei sichtbar sind. Helme seien mit einem farbigen Band versehen, das die Farben des Herren anstelle der Farben des Barrets zeigen soll.
Waffen
Hier sei es von Belang, welcher Waffengattung der Soldat angehöre. Für Hellebardiere gelte folgende Regelung:
In den Kampfe soll der schwingensteinische Hellebardier mit einer Hellebarde von sieben Fuß Länge ziehen. Sollte er diese Waffe in der Schlacht verlieren, so trägt der Soldat zusätzlich eine einhändige Waffe von höchstens neun zehnteln der Länge eines Meters in einer ordentlichen Scheide oder zumindest mit einer tauglichen Halterung mit sich, um sein Leben weiterhin schützen zu können. Diese kann sein Schwert, Streitkolben, Kriegsflegel oder Axt. Zusätzlich führt er am Gürtel einen kurzen Dolch in einer ordentlichen Scheide mit sich, um sich auch im Nahkampf behaupten zu können.
Sollte der Soldat jedoch zu den Schildträgern zählen, seien folgende die Waffen seiner Wahl:
Im Kampfe soll der schwingensteinische Schildträger sich bewaffnen mit einem Schild in der Form eines Tropfens, auf dem die Farben und das Wappen seines Herren zu sehen seien. Dieses Schild soll einhundert und dazu vierzig der Zentimeter in der Länge betragen. Dieses Schild muss über einen Riemen verfügen, so daß man es auf dem Rücken zu transportieren vermag. Dazu führe der Soldat ein einhändig' Schwert, dessen Länge einen ganzen Meter nicht überschreiten darf, in einer ordentlichen Scheide mit sich. Zusätzlich trägt er am Gürtel einen kurzen Dolch in einer ordentlichen Scheide mit sich, um sich auch im Nahkampf behaupten zu können.
Gehört der Soldat jedoch zu der Waffengattung der Bidenhänderträger, so greife er zu folgendem Kriegswerkzeug:
Im Kampfe soll der schwingensteinische Bidenhänderträger sich bewaffnen mit einem Schwerte von bis zu sechs Fuß Länge. Dieses soll auf Höhe der Parierstange über einen eisernen Griffring verfügen, damit die Waffe im Kampfe effektiv und vielseitig eingesetzt zu werden vermag. Dazu führe der Soldat ein einhändig' Schwert, dessen Länge einen ganzen Meter nicht überschreiten darf, in einer ordentlichen Scheide mit sich. Zusätzlich trägt er am Gürtel einen kurzen Dolch in einer ordentlichen Scheide mit sich, um sich auch im Nahkampf behaupten zu können.
Aber sollte der Soldat ein Armbrustschütze sein, so sei dies die Waffen die er zu tragen habe:
Während des Kampfes hält sich der schwingensteinische Armbrustschütze meist hinter der Kampfreihe auf, um mit der seiner Gattung zugehörigen waffe den Feind auf Distanz zu halten oder um spezielle Ziele auszuschalten. Dabei bediene er sich der schwingensteinischen, schweren Armbrust. Diese besitzt einen hölzernen Korpus von in etwa achtzig der Anteile eines Meters und verfügt über einen metallenen Bogen, dessen Krafzt es vermag Bolzen zielsicher über eine Entfernung von mehreren Dutzend Schritten großer Männer zu befördern. Dazu führe der Soldat ein einhändig' Schwert, dessen Länge einen ganzen Meter nicht überschreiten darf, in einer ordentlichen Scheide mit sich. Zusätzlich trägt er am Gürtel einen kurzen Dolch in einer ordentlichen Scheide mit sich, um sich auch im Nahkampf behaupten zu können.
Ausrüstung
Um seine Habseligkeiten mit sich zu führen, verfügt der schwingensteinische Soldat über einen ledernen Tornister, der während des Marsches auf dem Rücken getragen wird. Es sei dem Soldaten gestattet gestattet eine am Gürtel zu tragende Geldbörse mit sich zu führen.
Um sich während der Wache zur Nacht und im Regen zu wärmen, bekommt der Soldat einen Kolter zugeteilt, der ihn zu schützen vermag.
Um auszuweisen welchem Herr er diene, habe der Soldat einen Wimpel mit dem Abzeichen seiner Einheit auf der linken Körperseite am Gürtel zu tragen. Von großer Wichtigkeit im Einsatz ist ein stets mit Wasser gefüllter Trinkbeutel oder besser noch eine feste Feldflasche, damit dem Soldaten das Schicksal des Verdurstens erspart bleibe, sollte er sich einmal länger im Felde aufhalten. Zu den wichtigsten Besitztümern eines Soldaten zählt das eigene Besteck dessen er sich bedient, um mit der Truppe zu essen, sollte die Truppe sich innerhalb der eigenen Umfriedung befinden. Es sei in einem kleinen Kästchen oder einer Lederhülle aufzubewahren. Um die, einfachheitshalber mit der Hand zu essende Feldnahrung mit sich führen zu können, sollte die Feldnahrung in Leinen eingeschlagen sein. Feldnahrung besteht hierzulande aus Essbarem wie gekochte Eier, Käse, Wurst, Brot, Obst, gesalzenes Fleisch, sowie Wasser.
Alle Ausrüstungsgegenstände können im Tornister transportiert werden, wenn diese im Tornister ordentlich verstaut sein sollten.
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