Bevölkerung

Land und Leute

Der Alltag des einfachen Volkes ist hart. Einem kurzen, heißen Sommer folgt ein langer, bitterkalter Winter. Die Menschen sind trotz des rauen Klimas erstaunlich gütig und Gastfreundlich. So wird ein Reisender selten abgewiesen und das karge Mahl gerne geteilt. Nur in manch abgelegenem Zipfel des Landes sind die Menschen eher feindselig und misstrauisch. Das mag wohl, am hier allgegenwärtigen Aberglaube, um allerlei Geschöpfen und Legenden liegen.

Der größte Teil der Bevölkerung Karkovs sind einfache Bauern, die versuchen ihr karges Land, das sie von einem der Bojaren gepachtet haben, zu bestellen. Viele von ihnen sind Leibeigene des Bojaren oder Grafen der Provinz in der sie leben.

Tagelöhner und Zigeunersippen ziehen durch das Land, auf der Suche nach Glück und Geld und einem besseren Leben.

In der sonst kaum besiedelten Steppe sind seit jeher die Steppenreiter, ein Nomadenvolk, zu Hause. Frei und wild ziehen sie mit ihren Herden durch die weite Steppe.

 

Die Mode

Eigentlich ist sie nur beim Adel und dem Bürgertum ein Thema. Der Rest des Volkes ist froh wenn er im langen Winter ein paar kräftige Stiefel und einem warmen Mantel sein eigen nennen kann.
Jedoch hat auch der kharkovianische Adel nicht das Geld um es sprichwörtlich aus dem Fenster zu werfen. So werden zwar kostbare Stoffe für repräsentative Kleidung verwendet. Im Alltag allerdings ist die Kleidung zweckmäßig und praktisch, dem rauen Klima entsprechen oft mit Pelz gefüttert oder versäubert.

Man orientiert sich am Ausland. Die Loyalisten schielen nach Kirson und Darragesh um den letzten Schrei zu tragen.Brokate und Samt, reich verziert und meist ein tiefes Dekollete für die Damen. Verheiratete Frauen tragen eine Kopfbedeckung, das gilt auch für´s Volk. Die Herren in langen Gewändern mit kostbaren Pelzen bestückt.

Je näher man westlich Richtung Steppe kommt, desto mongolisch, orientalischer wird die Kleidung. Spitze Schnabelschuhe und Hüte sind in.

 

Moral und Verhalten

Die Vorstellungen über moralisches Verhalten sind stark geprägt durch den Glauben aber auch durch jahrhundert alte Traditionen.

So ist es in der Kharkovijanischen Gesellschaft nicht Sitte sich wieder von seinen Partner zu trennen nachdem einmal der Bund des Lebens eingegangen wurde. Unter gewissen Umständen ist das zwar beim Adel schon Vorgekommen, jedoch wird so etwas nicht gerne gesehen. Vor allem die Kirchen des Landes wachen hier über ihre Schäfchen.

Kinder werden streng und diszipliniert erzogen, bei höherem Stand werden die Kinder gerne zur Erziehung in Klöster oder als Mündel an andere Höfe geschickt. Die Kinder des Volkes müssen von klein auf mitarbeiten und zum Erwerb der Familie beitragen.

Der eigene Stand wird als göttergegeben gesehen und nicht angezweifelt. Sorgen doch die Bojaren anderen Adligen und vor allem natürlich der Zar für ihre Untergebenen. Manch freier Bauern ist ärmer und schlechter dran als viele der Leibeigenen.

 

Sprache

In Kharkov spricht man mittlerweile kaum noch Altkharkovianisch (Russisch), nur in den entlegendsten Ecken. Die offiziele Landessprache ist Mittelländisch, mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägtem Akzent. Sonst wären noch spezielle Ordenssprachen zu erwähnen, tote Sprachen, die für Predigten und Schriften benutzt werden.

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