Fürstentum Zwingern


Wappen des Hauses Zwingern

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Karte des Fürstentums Zwingern

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Geschichte:

Die Geschichte des Geschlechtes derer von Zwingern recht weit bis vor die Gründung des Königreichs Galladoorn zurück und diese Familie blickt auf eine glorreiche Tradition einer eigenen Königswürde. Unter der Führung des weisen Königs Hellbron II schloss sich das Königreich Zwingern, nach einer langen Geschichte kriegerischen Zwistes, dem Königreich Eichenhain an. König Siegmund von Eichenhain führte das aus den Verbündeten entstandene Königreich Galladoorn siegesreich in den Krieg gegen die Schwarze Flamme.
Seither stellte das Haus Zwingern die zweite Familie im Reich und war über 400 Jahre lang das einzige Fürstengeschlecht in Galladoorn. Auch durch den Aufstieg neuer Fürstentümer, wie Rabenmund und Eulengrund vor rund einhundert Jahren sowie Leuterns vor sieben Jahren, änderte sich nichts an der herausgehobenen Stellung Zwingerns im Reiche.

Durch die Dunkle Nacht im Jahre 39 Erion kam es zu einem Wendepunkt in der Geschichte des Fürstentums.
Auf Grund von unvorhersehbaren Angriffen eines damals noch unbekannten Feindes, einer folgenden schweren Seuche und dem rätselhaften Verschwinden des Fürsten Naron II und der gesamten Fürstenfamilie wurde Zwingern in seinen Grundfesten erschüttert. Bis heute hat sich das Fürstentum, trotz des gewonnen Krieges gegen die Schwarze Flamme, nicht von diesen Schicksalsschlägen erholt. Durch die Verbannung des letzten, bekannten männlichen Zwingernsprosses, Atrion Neritias von Zwingern, sahen viele das Ende dieser stolzen Familie nahen.

Da kein Mitglied der Fürstenfamilie in der Lage war, den Thron zu besteigen, setzte die Krone die Freifrau Mina Luise von Distelfels zur Kronvögtin für Zwingern ein.
Nachdem Atrion Neritias von Zwingern aus der Verbannung zurückgekehrt war heiratete er Elisa von Wildenstein, eine rabenmundsche Adelige, die ihm zwei Kinder gebar. Auf Geheiß Ihrer Majestät, Viviane von Eichenhain, wurde der älteste Spross dieser Verbindung, seine Hochgeboren Freiherr Galadan von Zwingern, zum Erben des Fürstentums eingesetzt. Solange dieser jedoch noch nicht in der Lage ist, den Thron zu besteigen, wird das Geschick des Landes auch weiterhin von der Kronvögtin gelenkt, da Atrion selbst den Thron nicht besteigen darf. Galadan und seine Helena Marcia werden auf der Starkburg großgezogen und unterstehen der Vormundschaft der Krone.

Im Sommer des Jahres 6 Viviane entdeckte ein Trupp galladoornischer Recken in den Weiten der widergewonnenen Baronie Erbnacht die älteste Tochter der Fürstenfamilie, Katharina Isabella von Zwingern. Diese wurde in der Dunklen Nacht im Jahr 39 Erion durch den Feind in eine steinerne Statue verwandelt, als sie auf dem Weg von Tron nach Zwingern befand. Durch große Anstrengungen der Magiergilde des Reiches konnte die Tochter des Hauses Zwingerns aus ihrem steinernen Gefängnis befreit werden.

Im Jahre 8 Vivane bestieg Katharina Isabella von Zwingern den Fürstenthron und folgte damit ihrem Vater nach.

Landschaft:

Das Fürstentum Zwingern liegt an der süd-östlichen Grenze Galladoorns und wird auch das Tor in den Süden genannt.
Die ganze Region ist größtenteils bewaldet, wobei sich im Norden einige höhere Berge erheben, die nach Süden hin in einer seichten Hügellandschaft auslaufen.
Im Norden befinden sich Silber- und Erzminen, gerade um die Stadt Silberfels herum, während sich im Süden und Osten zum Fluß hin die Kornfelder mehren.

Bevölkerung:

Der Großteil der Bevölkerung besteht aus Menschen. In Silberfels und Umgebung leben und arbeiten einige Zwerge. Angeblich leben in den Tiefen der Wälder noch einige Elfenfamilien, welche aber nur selten gesehen werden.
In Zwingern gibt es drei Stände, in denen die Bevölkerung lebt. An oberster Stelle steht der Adel, der im Namen der Fürstenfamilie über die Ländereien herrschen.
In den Städten leben die meisten Bürger und auf dem Land die Unfreien, meist Bauern und Tagelöhner.
Die Unterscheidung von Adel, Bürgern und Unfreien bildet den Rahmen der Gesellschaft in Zwingern.
An der Spitze steht die Fürstin Katharina Isabella von Zwingern.
Darunter herrschen die Freiherren über Ihre Marken, doch durch den langen Krieg und dessen Verluste werden derzeit viele Freiherrentümer durch Verweser geführt.
Durch den Krieg sind viele Bewohner des Fürstentums in die Städte geflohen, um dort zu arbeiten.
Seit dem Krieg ist das Leben in Zwingern hart geworden und eine wirkliche Besserung ist auch heute nur langsam zu erkennen. Gerade der Norden, der sich über Jahre in Feindeshand befand, leidet noch unter den Auswirkungen der Unterdrückung.

Städte:

Drei große Städte bilden die Handelspunkte und Zentren des zwingerschen Lebens. Des Weiteren finden sich vielerorts, teils namenlose Weiler und Dörfer in denen sich das ärmere Volk zusammengefunden hat.

Die drei großen Städte sind:

Zwingernstadt
Diese liegt im Südosten des Fürstentums zu Füßen des Familienstammsitzes derer von Zwingern, der Zwingernsburg, direkt an den Handelsstraßen nach Starkburg, Silberfels, Grünwied und Allerland gelegen.
Lange Jahre war die Zwingernburg verlassen und durch den Stadtverweser versiegelt worden, da das Verschwinden der Fürstenfamilie und des Hofstaates nicht geklärt war. Erst im Jahr 8 Viviane konnte das Rätsel gelüftet werden und die Feste wieder als Stammsitz bezogen werden. Seither gewinnt die Stadt wieder an Bedeutung. Heute leben etwa 3.000 Menschen in der Stadt.

Silberfels
Durch seine Minen hat Silberfels jeher Händler angelockt. In der Zeit des Krieges nahm die Kronvögtin hier ihre Residenz, was zu einem enormen Zustrom an Bürgern führte. Nachdem die Zwingernburg wieder als Stammsitz der Fürsten bezogen wurde, ebbt dieser Zustrom merklich ab. Zurzeit leben ca. 3.000 Seelen hier.

Grünwied – Stadt
Diese Stadt wurde direkt durch die Vorstöße der Schwarzen Flamme von erbnachter Gebiet heraus erobert. Lange Zeit war diese wichtige Stadt in den Händen des Feindes und konnte erst durch den Herrn Eyke von den Marschen und seiner damaligen Knappin, Leona von Grünwied, die heutige Freiherrin von Grünwid, zurückerobert werden. Die Einwohnerzahl ist auf ca. 1.000 gesunken.
Seit Gerüchte über eine thaskarische Bedrohung aus dem Osten nach Galladoorn gedrungen sind, sind die Händler weniger geworden. Viele fürchten die Wege nach Osten, die man über die Brücke von Grünwied so gut erreichen konnte.

Handel:

Als südlichste Provinz Galladoorns kontrollierte das Fürstentum einen Großteil der Ein- und Ausfuhr in den Süden und förderte diesen ebenso, wie den Handel mit anderen Provinzen. Die Handelsbeziehungen waren, genauso wie die Handelsrouten, gut ausgebaut und trugen einen Großteil zum Reichtum der Provinz bei.
Durch den Krieg hatte sich dies grundlegend geändert. Da gut ein Viertel der Landfläche in Feindeshand war, musste die einheimische Nahrungsproduktion fast ausschließlich inländisch für Heer und Volk aufgebracht werden.
Die Erträge aus den Erzminen wurden vollständig für die Waffen- und Rüstungsherstellung aufgebraucht, so dass nur noch Silber als Exportgut zur Verfügung stand.
Seit dem Ende des Krieges bessert sich die Situation zunehmend, jedoch ist die Verwüstung im Norden immer noch zu sehen.

Besondere Orte:

Gemarkung Mümlingswacht
Kloster des Heiligen Simon (Kloster Eberwald)
Der kleine und beschauliche Ort Eberwald ist der Gemarkung Mümlingswacht gelegen. Das Kloster dort ist dem Heiligen Simon – Schutzpatron der Heilung und Genesung – geweiht, einem Legaten, der sein Leben selbstlos im Kampf gegen eine heimtückische Seuche gab. Die wenigen Dorfbewohner, die damals die Krankheit überlebten, gründeten eine Kapelle und verschrieben sich als Laienbetschwestern und –brüder ganz ihrem Glauben an den Großen Drachen, sowie den Lehren der Heilung. Manch ein fähiger Heiler entstammt diesem Kloster.
Im Jahre 4 Viviane wurde das Kloster – aufgrund seiner Nähe zur Front mit Erbnacht – von der Gemeinschaft des Drachen zu einem permanenten Lazarett ausgebaut. Defensor Skyverie MacFergus fungiert als Vorsteher von Eberwald. Außerdem leben dort 2 Legaten und 4 Novizen der Gemeinschaft, sowie etwa zwei Dutzend Laienbetschwestern und –brüder.

Freiherrentum Nordend
Schrein des Heiligen Wolfram
Dieser Schrein wurde im Jahr 4 Viviane errichtet und soll an den Ort erinnern, an dem der Seraph Wolfram – Schutzpatron der Schwachen – vor Jahrhunderten eine dunkle Akademie der Schwarzen Flamme erstürmte und die Besatzer in einem denkwürdigen Streit von der Feste vertrieb. Durchsetzt vom Atem des Drachen starb Wolfram auf den Stufen der Burg nach vollbrachter Aufgabe.
In diesem Jahr kehrte er zurück, da sich der besiegt geglaubte Feind erneut erhob, und stellte sich ihm erneut entgegen. Er erfüllte einen jungen Novizen der Gemeinschaft mit seinem Geist und konnte mit dessen Hilfe einen widerwärtigen Daimones zurückschlagen.
Die Burg, zu deren Füßen der Schrein in einer Höhle gebaut wurde, heißt seit dem dunklen Zeitalter Wolframswacht, und ist auf den Ruinen eines ehemaligen Lehr- und Forschungszentrums der Schwarzen Flamme errichtet worden. An der Stelle, an der nun der neue Schrein der Gemeinschaft steht, befand sich bis 4 Viviane ein dunkler Schrein der schwarzen Flamme, der allerdings nach dem dunklen Zeitalter von einem Schrein der Gemeinschaft umbaut worden war, und dann 4 Viviane endgültig zerstört wurde.

Schule für angewandte Kriegsmagie zu Hirscheck
Ein kleines Jagdgut im Norden von Nordend gelegen wurde im Jahr 5 Viviane vom Freiherren von Nordend mit leichter Wehr versehen und mit Hilfe des Beilsteiner Schwertmagiers Ludger Lindenblüte, welcher der Einrichtung vorsteht, für den Schulbetrieb ausgebaut. In diesen Hallen werden Kriegsmagier für den Dienst in der Turmgarde ausgebildet.

Charaktere:

Katharina Isabella von Zwingern
Fürstin von Zwingern

Freiherr Atrion Neritias von Zwingern

Laeona von Grünwied
Freifrau von Grünwied, Ritter Galladoorns, Vögtin zu Zwingern

Mina Louise von Distelfels
Freifrau von Distelfels

Konstantin Wilhelm von Nordend
Freiherr von Nordend, Adeptus Maior Combativus

Delaran von Wolfswacht
Edler von Wolfswacht, Ritter Galladoorns

Tristan von Lindenstein
Edler von Lindenstein

Skyverie McFergus
Defensor der Gemeinschaft des Drachen

Katharina Steinsberger
Legatin der Gemeinschaft des Drachen

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